Ein Pferdehof ist der Ort, an dem sich Pferde wohl fühlen.
Der so genannte Pferdehof ist, wenn man es so ausdrücken möchte, die Heimat von einem Pferd. Natürlich gibt es auch andere Domizile, wie ein kleineres Grundstück, auf dem jemand seine Tiere in Eigenregie hält, aber oftmals stehen diese auf einem größeren Grundstück, gemeinsam mit vielen Artgenossen.
Damit sind wir schon bei einem sehr wichtigen Punkt der Pferdehaltung angelangt: Ein Pferd muss möglichst viele Artgenossen um sich herum haben, da es ein Herdentier ist. Hat es das nicht, fühlt es sich einsam und wird nicht mehr artgerecht gehalten. Dies ist selbstverständlich in jedem Fall zu verhindern.
Zu einem Hof, auf dem Pferde gehalten werden, gehört zumindest eine Koppel, besser noch eine oder sogar mehrere Weiden. Der Unterschied zwischen Koppel und Weide ist folgender: Auf einer Koppel wächst kaum bis gar kein Gras und die Tiere stehen so zu sagen auf reinem Sand. Eine Weide ist mit Gras bewachsen und oft auch größer als eine Koppel. Die ursprünglichere Verhaltensweise von Pferden ist auf Weiden eher gegeben als auf Koppeln, da sie sich den ganzen Tag viel bewegen und viel Gras fressen können. Die Vierbeiner haben bei einer Weide auch die Möglichkeit, viel Flüssigkeit mit dem Gras aufzunehmen und müssen nicht so viel trinken. Eine Tränke sollte dennoch bereit stehen, da Pferde zum Teil 50 Liter und mehr täglich trinken.
Bei einem Pferdehof sind wirklich viele Dinge zu beachten, wenn man es den Pferden so gemütlich wie möglich machen möchte. Man könnte fast sagen, dass die Maßnahmen, die zur endgültig ursprünglichen Haltung von ihnen führen, nie enden.
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