Islandpferd das Tier kann mehr als Schritt, Trab und Galopp
Ein Islandpferd ist ein reinrassiges Tier von Island. Das kann man vor allem deswegen so ziemlich ohne Lüge sagen, weil das Einführen von Pferden nach Island nicht gestattet ist. Folglich ist die Wahrscheinlichkeit, dass Islandpferde mit anderen Rassen gemischt sind, sehr gering.
So weit zu den Ursprüngen des Islandpferdes. Doch was macht die Tiere dieser Rasse so besonders? Die Frage ist einfach zu beantworten: der Tölt. Andere Pferde stechen durch ihr Aussehen, durch ihre charakterlichen Eigenschaften oder durch irgendetwas Anderes hervor. Das Pferd aus Island hat eine so genannte vierte Gangart. Diese kann man grob mit dem Trab vergleichen. Der Tölt jedoch, so heißt diese vierte Gangart, ist von den Schritten aufwändiger. Passend dazu ist das Geben der Hilfe zur Einleitung desselben dynamischer. Man hat das Gefühl, dass das ganze Pferd mehr schwingt.
Aber es gibt noch mehr, was das Islandpferd auszeichnet. So ist es sehr robust, kann zum Beispiel im Offenstall gehalten werden. Ein Offenstall ist eine Haltung, bei der die Vierbeiner das ganze Jahr über weitestgehend draußen verweilen. Die Tiere von Island sind recht genügsame Tiere, die oft auch für Reitanfänger geeignet sind. Man findet sie manchmal in Reitschulen.
Leider leiden Islandpferde zum Teil unter dem so genannten Sommerekzem. Dies ist eine allergische Reaktion, die das Pferd dazu verleitet, sich an Zäunen oder anderen geeigneten Gegenständen zu scheuern. Dafür gibt es spezielle Decken und Pflegemittel, die zumindest ein wenig Abhilfe schaffen können. Aber auch das Ekzem ist nicht der Normalfall und so kann man sich durchaus an gesunden Islandpferden erfreuen.
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